BAD AACHEN 10-2023

42 | BAD AACHEN 10/23 SPORT Die Ladies in Black stehen vor der neuen Saison. Die Mannschaft soll am Ende die Play-offs und mindestens einen Platz im Mittelfeld der Liga erreichen. Andreas Steindl stellt das Team vor. Traditionell startet im Oktober die 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen und das natürlich mit den Ladies in Black. Bereits seit 17 Jahren spielt das sympathische Team in Deutschlands höchster Spielklasse. Bundesweit bekannt ist dabei die stets herausragende Stimmung bei den Heimspielen, bei denen natürlich die eigene Mannschaft lautstark angefeuert wird, aber auch gelungene Aktionen der jeweiligen Gastmannschaft mit Applaus bedacht werden. Die vergangene Saison galt nach der schwierigen Coronazeit als Übergangsphase, in der kommenden Spielzeit sollen mit fünf verbliebenen und sieben neuen Spielerinnen nun auf jeden Fall wieder die Play-offs anvisiert werden. Dazu beitragen soll nach dem Karriereende von Jana-Franziska Poll vor allem Celine van Gestel. Die Kapitänin der belgischen Nationalmannschaft gilt als Königstransfer und bringt jede Menge Erfahrung mit. Nach drei Jahren in Italiens höchster Liga will die Außenangreiferin für Aachen Punkte sichern. „Jung, willig, entwicklungsfähig“ Ein alter Hase im Aachener Trikot ist Annie Cesar. Die Libera hat gerade ihren Sommer hinter sich. Nach einer starken vergangenen Saison im Verein wurde sie zur Deutschen Nationalmannschaft eingeladen und konnte an fünf Turnieren teilnehmen: Nations League in Brasilien, Südkorea und Japan, Europameisterschaft in Deutschland und Olympiaqualifikation in Polen. Sicherlich werden sie diese Erfahrungen noch wertvoller für ihren Verein machen. Doch nicht nur Annie Cesar war schon in der vorigen Saison für Aachen am Ball, sondern auch die mit gerade erst 27 Jahren dienstälteste Wiebke Silge sowie die französische Diagonalangreiferin Lara Davidovic. Gespannt blicken die Fans zudem auf die zweite Saison der niederländischen Zuspielerin Fleur Meinders und der Außenangreiferin Helene Dornheim. Beide sind mit 21 und 19 Jahren noch genauso am Anfang ihrer Profi-Volleyball-Karrieren wie die meisten ihrer neuen Mitspielerinnen. Sportkoordinatorin Mareike Hindriksen rief in der Sommertransferperiode das Motto „jung, willig, entwicklungsfähig“ aus und so ist der Kader insgesamt tatsächlich der jüngste, der jemals im traditionell schwarzen Ladies-Trikot auflief: Acht von zwölf Spielerinnen erblickten erst in diesem Jahrtausend das Licht der Welt. Dabei heißt jung aber nicht unerfahren und so durchliefen fast alle Spielerinnen mindestens Jugendnationalmannschaften ihres Landes. Besonderes Augenmerk gilt hier der Niederländerin Nicole van de Vosse. Die Diagonalangreiferin setzt sicherlich Lara Davidovic von Beginn an unter Druck und möchte sich für Einsatzzeiten empfehlen. Doch auch das Rennen im Zuspiel ist offen. Mit der jungen Kveta Grabovska, die in Dresden zu überzeugen wusste, und Fleur Meinders hat Cheftrainer Stefan Falter zwei unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung. Aachenerin im Kader Jüngste Spielerin im Kader ist übrigens Sophia Fallah. Sie ist zumindest in der Aachener Volleyballwelt keine Unbekannte. Die 18-Jährige fand beim PTSV Aachen, also dem Mutterverein der Ladies in Highlife im Hexenkessel: Die Atmosphäre bei den Heimspielen ist einzigartig. Der jüngste Kader am Start DIE ERSTEN HEIMSPIELE In der Sporthalle Neuköllner Straße geht es in diesem Monat so los: • Samstag, 7. Oktober, 18 Uhr: gegen SSC Palmberg Schwerin • Samstag, 21. Oktober, 18 Uhr: gegen VC Wiesbaden • Samstag, 11. November, 18 Uhr: gegen Rote Raben Vilsbiburg Der komplette Spielplan der Saison ist online zu finden. www.ladies-in-black.de In den Trikots der neuen Saison: Helena Dornheim und Luisa Keller. Fotos: Andreas Steindl

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