50 AKTIONEN FAHRRADKINO Die Kinemathek in der Brotfabrik, mit der der ADFC seit Januar 2018 die Filmreihe Fahrradkino veranstaltet, wurde im November von der Film- und Medienstiftung NRW für ihr hochwertiges Filmprogramm ausgezeichnet. Unsere gemeinsame Filmreihe geht 2026 ins neunte Jahr. Die Jury der Film- und Medienstiftung NRW vergab an die Bonner Kinemathek den Kinoprogrammpreis, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Damit zeichnete die Stiftung das hochwertige Filmprogramm der Kinemathek in der höchsten Kategorie aus – neben vier weiteren hervorragenden Programmkinos in NRW. Weitere 6000 Euro erhielt die Kinemathek für ihr Kinder- und Jugendprogramm. Ullrich Klinkertz und Miriam Hannah nahmen die Preise in Köln entgegen. Auch wir als ADFC gratulieren den Machern der Kinemathek. Ulli Klinkertz findet immer wieder besondere Filme, in denen das Fahrrad eine tragende Rolle spielt. „Ulli ist wirklich ein unermüdlicher Cineast, der mit großer Leidenschaft filmische Kostbarkeiten auf die Leinwand in der Brotfabrik bringt“, freuen sich Elke Burbach und Axel Mörer, die das Fahrradkino im Namen des ADFC betreuen. Apropos Fahrradkino: Natürlich sind auch die nächsten drei Filme für die Monate März, April und Mai ausgesucht und bestellt. DO., 19. März 2026, 19:30 Uhr BUGONIA D 2025, 119 min, Science-Fiction-Komödie von Giorgos Lanthimos, mit Emma Stone und Jesse Plemons in den Hauptrollen, FSK ab 16, in deutscher Sprache Bugonia ist eine kühne Neuinterpretation des koreanischen Kultfilms Save the Green Planet. „Schon in den ersten Bildern zeigt der Film, dass er Lanthimos’ mutigstes und zugleich zugänglichstes Werk ist, nur um in der zweiten Hälfte in den unverkennbaren, verstörenden Wahnsinn auszubrechen, für den der Regisseur berühmt ist“, schwärmt Kinozeit-Filmkritikerin Mia Pflüger über Lanthimos‘ Film. „Es ist ein Film voller messerscharfer Satire, dunklem Humor und gnadenloser Einsicht, der mühelos zwischen Herzschmerz und grotesker Komik pendelt.“ Kinemathek-Chef Ulli Klinkertz sagt: „Lanthimos erzählt in David-Lynch- und Tarantino-Weise die Geschichte von zwei durchgeknallten Verschwörungstheoretikern, die eine weibliche CEO eines Großkonzerns gefangen nehmen, weil sie die Frau für einen Alien halten. Der OberGangster der beiden fährt dauernd mit einem alten Rennrad herum und hat mit dem Rad eine dramatisch wichtige Begegnung mit einem Polizisten.“ Kinozeit-Autorin Pflügers Fazit: „Bugonia ist ein Film, bei dem man lacht und den man gleichzeitig kaum aushalten kann, der wiederholt in Absurdität kippt und dann plötzlich zutiefst ernst wird.“ Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=n5r3JYud6pY Kinemathek mit Filmpreis ausgezeichnet Drei deutsche Filme im Fahrradkino von März bis Mai Foto: NRW-Filmstiftung Ullrich Klinkertz und Miriam Hannah nahmen in Köln gleich zwei Filmspreise entgegen. Bugonia ist voller Absurditäten. Und damit ist nicht das Radfahren gemeint. Foto: Universal Pictures
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