Rückenwind 02/2026

51 DO., 16. April 2026, 19:30 Uhr CYCLING CITIES D 2025, 84 min, Dokumentarfilm von und mit Ingwar Perowanowitsch, in deutscher Sprache Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste im Sommer 2025 zwei Monate mit dem Rad durch Europa. Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen – Vorzeigestädten in Sachen Radverkehr. Perowanowitsch zeigt, warum diese Städte als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was andere von ihnen lernen können. Cycling Cities dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Verkehrsplanern, Politikern und Fahrradlobbyisten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öffentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität steigern kann. Wie in Paris: Die Weltstadt hat dank einer engagierten Bürgermeisterin in nur zehn Jahren enorme Fortschritte erreicht. Beeindruckend sind die Archivaufnahmen aus den 60er und 70er Jahren, die zeigen, wie halsbrecherisch damals Radfahrer in Paris unterwegs waren. Weitere Städte im Film sind Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. https://www.youtube.com/watch?v=B85hOkuXweo DO., 21. Mai 2026, 19:30 Uhr WILMA WILL MEHR D 2025, 112 Minuten, Ost-West-Komödie von Maren-Kea Freese (Regie und Drehbuch) mit Fritzi Haberlandt in der Titelrolle, Thomas Gerber & Stephan Grossmann; in Deutsch Die westdeutsche Filmemacherin Maren-Kea Freese legt mit Wilma will mehr eine weitere Ost-West-Culture-Clash-Komödie vor. Im Mittelpunkt steht Wilma, im Osten geboren, die nach der Wende vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens steht. Die Elektrikerin und Maschinistin im Braukohlentagebau der Lausitz, die nach dem Ende des Tagebaus Führungen durch das Abbaugebiet anbietet, verliert ihren Job im Elektrohandel, erwischt ihren Mann beim Fremdgehen und entscheidet sich, nach Wien auszuwandern. Dort leitet ihre Jugendliebe einen Baumarkt. Zwischen Wiener Schmäh, kuriosen Begegnungen und einem Walzer-Schnellkurs für chinesische Touristen entdeckt sie ihre eigenen Stärken und wagt einen Neuanfang. „Mit Wilma haben Regisseurin Freese und Hauptdarstellerin Fritzi Haberlandt eine so erfrischende wie unverwechselbare Kino-Figur geschaffen. Zugleich entkrampfen sie den Diskurs über all das, was zwischen Ost und West im Umbruch der 90er-Jahre schief gegangen ist“, lobt der MDR. Hoch gelobt wird Hauptdarstellerin Fritzi Haberlandt. „Die Ausnahmeschauspielerin mit ihrer langen Theaterkarriere ist wie geschaffen für die Rolle der ebenso stillen wie widerspenstigen, ebenso anpassungsfähigen wie durchsetzungsstarken Maschinistin, deren Augen regelrecht leuchten, wenn sie von ihren technischen Detailkenntnissen erzählen darf“, hebt Peter Gutting auf Film-Rezensionen.de hervor. Axel Mörer Filmemacher Ingwar Perowanowitsch in Freiburg beim Start zu seiner Reise durch Europas Fahrradmetropolen. Fritzi Haberlandt,Stephan Grossmann Foto: Ingwar Perowanowitsch AKTIONEN FAHRRADKINO Filmszene: Verkehr in Paris der 1960er Jahre ... https://www.bonnerkinemathek.de/ Foto: Neue Visionen Filmverleih

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