28 Foto: Axel Mörer Auch wenn der Körper nicht mehr so kann, wie wir wollen, es gibt Mittel und Wege das Radeln weiter zu genießen. Nein, es geht jetzt nicht um das Wetter und entsprechend angepasste Kleidung, sondern um körperliche Einschränkungen. Krankheiten, Unfälle oder auch ganz einfach das Alter erschweren das Zurechtkommen mit „normalen“ Fahrrädern oder machen es gänzlich unmöglich. Doch es gibt Lösungen; einige kleine und auch größere Hersteller haben diese Zielgruppe entdeckt und füllen somit eine Marktnische. Drei Betroffene schildern nachfolgend ihre Erfahrungen. Martina Menz „Fahrradfahren gehört schon immer zu meinem Leben dazu, sei es früher auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit, im Urlaub mit Zelt durch Südfrankreich (z.B: über den Mont Ventoux). Gerade hatte ich mir ein neues Tourenrad gekauft, als die Krankheit zuschlug. Zum Glück kamen damals die ersten Pedelecs auf den Markt; ein Yamaha wurde meins und die Zweiradwelt wieder die meinige. Doch wie das Leben so spielt, die Krankheit schreitet fort und der Umstieg auf ein Trike (AnthroTech als Pedelec) war angesagt. Dieses Modell hat zwei Räder vorn, eins hinten. Es ist dadurch zwar kompakt, aber leider nicht so wendig wie die Modelle mit einem Rad vorn und zwei Rädern hinten.“ (Martina ist aktiv in den ADFC-Gruppen Internet und Newsletter) Werner Böttcher Zu Martinas Leben gehört nicht nur das Fahrrad, sondern natürlich auch Ehemann Werner (ehemals ADFC-Sprecher der Bonner Verkehrspolitik und noch immer in der Gruppe aktiv); und beide erzählen, wie es sich mit einem Tandem AnthroTech, ein Dreirad mit zweispuriger Vorderachse Foto: Werner Böttcher Einschränkungen? Beim Radeln? Wir lassen uns den Spaß nicht nehmen!
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