BAD AACHEN 04/2026

04/26 BAD AACHEN | 39 MOBILITÄT-SPEZIAL aachen.de/aachen-faehrt-elektrisch Neues Förderprogramm für Ladeinfrastruktur Aachen fährt elektrisch Wir fördern öffentlich nutzbare Ladesäulen auf privaten Flächen und das Laden von Flotten Aachen hat ein Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität aufgelegt. Der Aachener Mobilitätsausschuss hat am 26. Juni 2025 beschlossen, im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK 2.0) ein städtisches Förderprogramm für Elektromobilität aufzulegen. Aachen fährt elektrisch verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll eine öffentlich nutzbare Ladeinfrastruktur auf privaten Flächen von Unternehmen geschaffen werden. Zum anderen unterstützt es Aachener Unternehmen dabei, ihre Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge umzustellen und die dafür benötigte Ladeinfrastruktur aufzubauen. Elektromobilität ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität der Stadt. Das neue Förderprogramm für Ladeinfrastruktur ist daher ein wichtiger Bestandteil des Integrierten Klimaschutzkonzepts 2.0. Im bundesweiten Vergleich steht Aachen bei der Elektromobilität bereits gut da: Ende des dritten Quartals 2025 waren in der Stadt 9375 batterieelektrische und Plug-in-Fahrzeuge zugelassen. Das entspricht einem Anteil von acht Prozent am PkwBestand. Bundesweit liegt dieser Anteil derzeit bei etwa sechs Prozent. Diese positive Entwicklung ist auch darauf zurückzuführen, dass die Stadt Aachen den Ausbau der Ladeinfrastruktur gemeinsam mit privaten Betreibern frühzeitig vorantreibt. Ziel ist es, ein ausreichendes Angebot an öffentlich zugänglichen Ladepunkten zu schaffen – insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer ohne private Lademöglichkeit. Bis Ende 2025 verfügte Aachen bereits über rund 1000 öffentlich nutzbare Ladepunkte. Das neue Förderprogramm Für den Zeitraum 2025 bis 2030 stellt die Stadt Aachen im Rahmen des IKSK 2.0 rund sechs Millionen Euro für den Ausbau von Ladeinfrastruktur bereit. Die zuständige Fachverwaltung geht davon aus, dass bei vollständiger Ausschöpfung des Programms ab 2031 jährlich bis zu 11000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Das entspricht etwa zehn Prozent der erwarteten Wirkung aller Mobilitätsmaßnahmen im IKSK. Gefördert werden folgende Ladeinfrastrukturen: • Wallboxen AC bis 22 kW: 1250 Euro pro Ladepunkt • Ladesäulen AC bis 22 kW: 2500 Euro pro Ladepunkt • Ladesäulen DC 50–150 kW: 20000 Euro pro Ladesäule • HPC-Ladesäulen ab 150 kW: 50000 Euro pro Ladesäule Interessierte Unternehmen finden alle Informationen dazu online unter: www.aachen.de/elektromobilitaet Elektrifiziert MOBILITÄTSBERICHT AACHEN 2025 Das Ziel fest im Blick unter dem Titel ist jüngst der Mobilitätsbericht der Stadt Aachen 2025 erschienen. Er stellt Fortschritte bei Infrastruktur, ÖPNV-Angeboten sowie Maßnahmen zur Förderung von Fuß- und Radverkehr vor und erscheint als Printbroschüre sowie als Online-Ausgabe. Download: www.aachen.de/mobilitaetsbericht

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