Kampagnenzeitung

8 Ist das noch Handwerk? Herausgeber/inhaltlich verantwortlich: Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) e. V Mohrenstraße 20/21 | 10117 Berlin Tel.: +49 30 20619-0 Fax: +49 30 20619-460 E-Mail: info@zdh.de Web: handwerk.de Konzeption, Redaktion, Gestaltung: a+o Gesellschaft für Kommunikations- beratung mbH | a-und-o.com Druck: KÖNIGSDRUCK – Printmedien und digitale Dienste GmbH Alt-Reinickendorf 28 | 13407 Berlin Bildquellen: Bundesregierung/Kugler, DHKT/Das Handwerk, Das Handwerk/Elza Jo, handwerk.de/Johannes Heinke, ZDH/ Schüring Impressum „O hne uns wäre ganz Deutschland ein riesiger Schreibtisch voll mit tollen Plänen“, titelte das Handwerk vor eini- gen Jahren. Und es ist wahr, die Zukunft Deutschlands wird nicht nur in den Köp- fen von Theoretikern, Ingenieuren und Politikern entworfen. Sie wird maßgeblich in den Händen des Handwerks gestaltet. Das Handwerk leistet für den Innova- tionsstandort Deutschland einen wesent- lichen und unverzichtbaren Beitrag. Mit ihrer Nähe zum Kunden, ihrem fachlichen Können und ihrer Problemlö- ihren Spezialkenntnissen im Gesamtspekt- rum Digitalisierung beraten und unterstüt- zen sie die Handwerksbetriebe wie auch das bestehende Beraternetz im Handwerk glei- chermaßen. Mit einem Bundespreis heben wir zudem jährlich besonders innovato- rische Leistungen für das Handwerk hervor. Und nicht zuletzt fördern wir Beratungs-, Forschungs- und Dienstleistungseinrich- tungen des Handwerks. Um den Fachkräftebedarf in Deutsch- land zu decken, brauchen wir auch Zu- wanderung von beruflich Qualifizierten aus Drittstaaten. Dafür haben wir ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz verab- schiedet. „Um den Fachkräfte- bedarf in Deutschland zu decken, brauchen wir auch Zuwanderung von beruflich Qualifizierten.“ Vor kurzem habe ich gemeinsam mit dem ZDH und anderen Wirtschaftsver- bänden eine Gründungsoffensive ins Le- ben gerufen, mit der ich junge Menschen zum Schritt in die Selbstständigkeit er- mutigen möchte. Dabei ziele ich nicht nur auf technologieorientierte Start-ups ab, sondern gerade auch auf den klassischen Handwerksbetrieb. Denn für uns steht außer Frage: Deutschland braucht ein leistungsstarkes und zukunftsorientiertes Handwerk!“ Vorbild für andere werden. Genauso, wie es das Handwerk in seiner diesjährigen Imagekampagne macht. „Das Kompetenz- zentrum Digitales Hand- werk hilft Betrieben bei der Erschließung techni- scher und wirtschaftlicher Potenziale.“ Als Bundeswirtschaftsminister ist mir die Innovationsförderung des Handwerks ein wichtiges Anliegen. Zur Unterstützung der Digitalisierung fördert das Bundesmi- nisterium für Wirtschaft und Energie u. a. das „Kompetenzzentrum Digitales Hand- werk“, welches wir gerade um weitere zwei Jahre verlängert haben. Dieses hilft Betrieben bei der Erschlie- ßung technischer und wirtschaftlicher Potenziale und macht Inno- vatio- n e n a u s u n t e r - s chied- lichen Berei- chen über fünf regionale Schaufenster konkret erlebbar. Das bundesweite Netzwerk der über 100 Beauftragten für Innovation und Techno- logie (BIT) im Handwerk erweitern wir um sogenannte „Digitalisierungs-BIT“. Mit sekompetenz bringen Handwerkerinnen und Handwerker jeden Tag wichtige Im- pulse für die Fortentwicklung von Pro- dukten und Produktionsprozessen hervor und treiben eigene Innovationen bis zur Marktreife. Sie gestalten Tag für Tag ein Stück Zukunft – und damit ein großes Stück Fortschritt. ImHandwerk wird heute mit Robotern genauso gearbeitet wie mit Händen und Werkzeugen. Mit nachhaltigen Werkstof- fen sowie Energieeffizienzmaßnahmen werden die Ressourcen unserer Erde ge- schont. Und handwerkliche Leistungen werden nicht mehr nur im Laden um die Ecke, sondern auch international über das Internet vertrieben. Das ist keine Selbst- verständlichkeit – das zeugt von der In- novationskraft und Zukunftsorientierung der Branche. „Mehr als zwei Drittel der Handwerksbetriebe sehen die Digitalisierung als Chance.“ Das Handwerk ist ein Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich, der beweist, dass gleichzeitig auf Tradition gebaut und die Zukunft aktiv gestaltet werden kann. Mehr als zwei Drittel der Handwerksbetriebe se- hen die Digitalisierung als Chance. Über die Hälfte setzt heute Software-Lösun- gen für die Steuerung ihrer betrieblichen Abläufe ein, so das Ergebnis einer Bit- kom-Studie. Luft nach oben ist hier aber noch. Umso wichtiger, dass innovativen Handwerkerinnen und Handwerkern eine Plattform gegeben wird, damit sie zum Das Handwerk: Die Zukunftswerk- statt von nebenan Gastbeitrag von Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie Quelle: Bundesregierung/Kugler Quelle: Bitkom Research „Das Handwerk leistet für den Innovationsstand- ort Deutschland einen wesentlichen und unver- zichtbaren Beitrag.“ Das Handwerk der Zukunft ist digital Wie verbreitetwerden folgende Szenarien imJahr 2030 sein?

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