Rückenwind 03/2026

72 es nach Port des Brochets und Port du Bec, bekannt für die Austern- und Muschelfischerei mit ihren typischen Flachbooten. Wegbegleiter zugleich waren auch die kilometerweiten Salzwiesen, bekannt für das dort gewonnene „Fleur de Sel“. Die ursprünglich geplante Fahrt über die Passage du Gois de l‘Île de Noirmoutier konnte wegen auflaufendem Wasser nicht befahren werden. Entsprechend führte mich der Weg weiter durch die Salzwiesen über Beauvoir-sur-Mer nach Notre-Dame-deMonts. Der Tag endete in Saint Jean de Monts auf einem gepflegten, vorwiegend von Mobile Home Ferienheimen und wenigen Zeltmöglichkeiten geprägten Campingplatz. Der dritte Tag führte entlang des Atlantiks über das charakteristisch französische Seebad Saint-Hilaire-de-Riez mit ausgedehntem Strand durch die malerischen Salzwiesen, zugleich Vogelparadies der Ile d’Olonne, in die Hafenstadt und Seebad Sable d’Olonne. Von dort ging es entlang der Küste bis Port Bourgenay, um nach Osten abbiegend den Mündungsbereich des Le Payré zu kreuzen. TOUREN & TOURISTIK LA VÉLODYSSÉE Sowohl Fisch- und Austernzucht als auch die Salzgewinnung, die in der tideabhängigen Wasserzusammensetzung ihren Ursprung hat, prägen die Landschaft auch dort. Für Natur- und Vogelliebhaber ist dieser Abschnitt malerisch, ebenso wie für Radwanderer angenehm zu fahren! Der Weg endete bei Jardsur-Mer auf einem am Rand der Gemeinde liegenden Campingplatz. Tags darauf führte ein Abstecher nach Tranchesur-Mer an den Strand. Von dort ging es weiter nach L’Alguillonsur-Mer, um den Baie de l’Alguillon und durch das Naturschutzgebiet, weiter durch die Sumpfwiesen nach Marans. Die Tagesetappe endete in Dompierresur-Mer vor den Toren von La Rochelle. Der fünfte Tag führte ähnlich beginnend an der Küste entlang über La Rochelle nach Rochefort. Den Fluss La Charente mit einer Schwebefähre überquerend führte der Weg weiter südwärts, abwechslungsreich wie tags zuvor, über Saint Agnant und Saint-Jean-d‘Angle durch die Salzwiesen entlang des Chenal de’Brouage, über Saint-Sournin und Le Gua nach Royan. Hier wurde ich erstmals auf einem Campingplatz abgewiesen mit Hinweis auf fehlende Zeltstellmöglichkeiten. Der zuvorkommenden Art der Franzosen sei Dank, einer in der Nähe liegenden Campingalternative wurde ich telefonisch angekündigt und kurz vor Schließung auf dem Platz dort nett empfangen. Mit Royan endete auch das bis dahin typische Bild von Salz- und Sumpfwiesen in Abwechselung mit Seebädern, Fischereihäfen und von Landwirtschaft geprägten Dörfern. Die Auto- Salzwiesen auf dem Weg nach Jard-sur-Mer Der Strand südlich von Pornic

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