Rückenwind 03/2026

78 Fotos: Barbara und Georg Böhm Atemberaubende Steilküsten und Traumstrände in Cornwall Seit Rosamunde Pilcher und dem Salzpfad ist die schöne Landschaft an der Südküste Englands in aller Munde. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und die vielgepriesene Gegend auf Radreisetauglichkeit untersucht. Die Südküsten-Radroute sollte es also sein. Von Dover bis nach Land’s End, immer an der Küste entlang. Im Mai 2025 wollten wir diese Tour auf zwei Rädern (ohne Motor) fahren. Früh genug hatten wir das neue ETA-Verfahren für Reisen nach Großbritannien recherchiert, so dass wir rechtzeitig unsere ETA-Application bekamen. Anfahrt: Da Dover gar nicht so weit entfernt ist (in etwa so weit wie München), planten wir die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erste Ernüchterung: der Eurostar durch den Tunnel nimmt keine (unverpackten) Fahrräder mit, und eine vernünftige Zugverbindung zu einem der Fährhäfen existiert auch nicht. Dann also mit dem Zug nach Oostende und mit dem Fahrrad die 50 km weiter nach Dünkirchen. Um keinen Stress mit der Abfahrt der Fähre zu bekommen, legen wir eine Übernachtung plus abendliche Besichtigung in Dünkirchen ein. Am nächsten Morgen geht es früh los, bis zum Hafen sind es weitere 20 km (gegen den Wind). Alles klappt, beim Einschiffen ist auch der britische Grenzbeamte nach freundlichem, aber gründlichem Erforschen unserer Reisepläne einverstanden und lässt uns auf die Fähre. Der schon befürchtete hohe Seegang bleibt aus, so dass wir nach 2 Stunden glatter Überfahrt für günstige 25 €/Person inkl. Fahrrad mittags in Dover anlanden. Beim Verlassen der Fähre werden wir sinnvollerweise auf den in GB üblichen Linksverkehr hingewiesen. Auf die roten Leitlinien achtend schlängeln wir uns aus dem Süd-England mit dem Rad Die Südküsten-Radroute von Dover bis Land’s End Die gotische Kathedrale von Exeter

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