79 Hafengelände und sind am Ausgangspunkt der Radreise angekommen. Anreise geschafft! Very British Breakfast and Beer In Dover begrüßt uns typisch britisches Wetter: Wind von vorne und Wolken, die ihren Inhalt nicht bei sich behalten können. Wir lassen uns nicht verdrießen und starten direkt; schließlich wollen wir am ersten Tag 60 km bis zu unserer ersten Unterkunft in dem kleinen Städtchen Rye bewältigen. Der gut ausgeschilderte Radweg führt mit stetem Auf und Ab sehr schön an den Dünen der Küste entlang. Wenn nur das Wetter etwas angenehmer wäre. Der ständige Gegenwind und Regen zehren an unserer Kondition. In Folkestone angekommen beschließen wir, für den Rest dieser Nachmittagstour die Southeastern Railways zu bemühen. Mit Umstieg in Ashford International (einer der wenigen Bahnhöfe der Insel mit grenzüberschreitendem Verkehr) sind wir in einer knappen Stunde an unserem Ziel. Rye ist ein malerischer kleiner Ort. Viel Fachwerk, normannische Dorfkirche mit Friedhof und ein Micropub in den alten Water Works mit großer Craftbeer- und (Craft-?) Cider Auswahl. Das angebotene Pissoir Porter und auch das Uryenal Best fallen aus der engeren Wahl, so TOUREN & TOURISTIK SÜD-ENGLAND dass das Three Legs Pale #3 mit radfahrerkompatiblen 3,7% für die Anstrengungen des Tages entschädigt. Der nächste Morgen beginnt mit einem zünftigen englischen Frühstück, wahlweise der Klassiker Bohnen in Tomatensoße, Spiegelei, (hier vegane) Würstchen, Pilze und Tomate oder Eggs Benedict. Der Regen hat aufgehört und wir starten bei wechselnd sonnigem Wetter in Richtung Eastbourne. Wir fahren durch weitere kleine Städtchen der „Cinque Ports“ (der englischen Variante der Cinque Terre), immer an der abschnittsweise steilen Küste entlang. In Hastings kommen wir zum ersten Mal durch einen Badeort mit breiter Promenade und Strandhotels. Jetzt in der Vorsaison ist es aber noch angenehm leer. Der Weg bleibt abwechslungsreich und landschaftlich schön. Was auch bleibt, ist der Wind von vorne. Uns geht auf, dass Westwind hier der Normalfall ist. In Eastbourne angekommen (großes Strandbad mit mondänem Pier) beschließen wir, dem Wind ein Schnippchen zu schlagen. Wir werden mit dem Zug ganz nach Westen fahren und dann unsere Reise mit Rückenwind in Richtung Osten fortsetzen! Der Weg dahin führt über London. Also ungeplant noch ein London-Aufenthalt, bevor unsere Südenglandreise dann von Westen her neu gestartet wird. Mit Bikes auf die Bahn und durch London Hier ein paar Informationen zum Bahnfahren in England. Die Tickets sind bekanntlich teuer, unter Ausnutzung der Rabattmöglichkeiten (fürs Frühbuchen, für außerhalb der Hauptverkehrszeiten und dann noch die „Two Craft Beer Auswahl im Micro Pub in Rye Stärkung zum Frühstück: Typical British Breakfast Geschützter Hafen in Mousehole/Cornwall
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