BAD AACHEN 10/2026

48 | BAD AACHEN 10/26 HERBST-SPEZIAL GARTENPFLANZEN Heckenpflanzen Obstbäume Formgehölze Mehrstämmige Gehölze Bäume aller Art Stauden & Bodendecker Ziergräser Wildnis 2a, Herzogenrath 0 24 06 - 6 50 40 www.baumschule-minis.de Folgen Sie uns … MINIS: DIE FARBEN DES HERBSTES Rot, Orange, Gold und manchmal sogar Purpur: Im Herbst zeigt der Garten noch einmal seine ganze Farbpalette. Wenn die ersten Blätter fallen, beginnt eine der stimmungsvollsten Zeiten. Bäume und Sträucher verabschieden sich mit einem beeindruckenden Farbenspiel vom Sommer. Manche Gehölze leuchten nur kurz, andere sorgen über Wochen für Farbe. Markus Minis von der Baumschule Minis erzählt: „Wer einen Garten plant, denkt häufig zuerst an die Blüte im Frühjahr oder an üppiges Grün im Sommer. Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Monate danach. Denn ein Gehölz kann seinen schönsten Moment durchaus im Herbst haben. Der Amberbaum beispielsweise zeigt sich in warmen Gelb-, Orange- und Rottönen. Der Fächerahorn begeistert mit einer besonders großen Farbpalette, während Felsenbirne und Eisenholzbaum ebenfalls interessante Herbstfärber sind.“ Auch nach dem Laubfall bleibt der Garten spannend: Früchte, farbige Rinden und besondere Wuchsformen bringen im Winter Struktur und Charakter. Wer bei der Auswahl von Bäumen und Sträuchern auch an den Herbst denkt, kann sich das ganze Jahr über an seinem Garten erfreuen. „Denn manchmal braucht ein Garten keinen neuen Anstrich – sondern nur ein Gehölz, das im richtigen Moment Farbe bekennt“, verrät Markus Minis. Tel.: 02406/65040 · www.baumschule-minis.de Foto: Minis Wenn im Herbst die ersten Blätter fallen, beginnt vielerorts das große Aufräumen. Doch ein Garten muss nicht bis ins kleinste Detail ordentlich sein, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Im Gegenteil: Was für uns nach liegen gelassenem Laub, verblühten Stauden oder abgestorbenen Pflanzen aussieht, kann für Tiere ein wichtiger Rückzugsort sein. Wer im Herbst nicht alles entfernt, schafft damit ganz nebenbei Lebensräume und sorgt dafür, dass es auch in der kalten Jahreszeit im Garten lebendig bleibt. Eine dicke Laubschicht ist für viele kleine Gartenbewohner ein willkommener Unterschlupf. Igel suchen darin Schutz, ebenso wie zahlreiche Insekten und andere Kleintiere. Gleichzeitig schützt das Laub den Boden vor Kälte und Austrocknung und wird nach und nach zu wertvollem Humus. Deshalb muss nicht jedes Blatt aufgesammelt werden. Unter Bäumen und Sträuchern oder auf abgeernteten Beeten darf es ruhig liegen bleiben. Nur auf Rasenflächen sollte das Laub regelmäßig entfernt werden, damit die Gräser ausreichend Licht und Luft bekommen. Auch verblühte Stauden müssen nicht sofort zurückgeschnitten werden. Ihre Stängel und Samenstände bieten Insekten Plätze zum Überwintern und dienen Vögeln im Winter als natürliche Nahrungsquelle. Sonnenhut, Fetthenne, Ziergräser oder Astern bringen Struktur in die Beete und zeigen, dass ein Garten auch ohne üppige Blüten interessant bleiben kann. Wer Vögel unterstützen möchte, kann außerdem auf Pflanzen setzen, die im Herbst und Winter Früchte tragen. Hagebutten, Schlehen, Holunder oder Weißdorn bieten Nahrung, während dichte Hecken und Sträucher Schutz vor Wind und Kälte schaffen. Auch Kletterpflanzen an Hauswänden oder Zäunen können für Vögel und Natürlich schön Verblühte Stauden, Laub und Fruchtstände dürfen bleiben und schaffen wertvolle Rückzugsorte für Tiere – während sie dem Garten zugleich Struktur und natürlichen Charme verleihen. Insekten wertvoll sein. So lässt sich bereits bei der Pflanzenauswahl darauf achten, dass der Garten nicht nur im Frühjahr und Sommer etwas zu bieten hat. Für kleine Tiere können zusätzlich natürliche Rückzugsorte geschaffen werden. Ein Haufen aus Ästen und Zweigen, eine Ecke mit Laub oder ein Stück Totholz müssen nicht störend wirken, sondern können sich harmonisch in die Gartengestaltung einfügen. Wichtig ist vor allem, solche Bereiche möglichst in Ruhe zu lassen. Das bedeutet natürlich nicht, dass im Herbst gar nichts im Garten zu tun ist. Wege sollten frei bleiben, kranke Pflanzenteile werden entfernt und dort, wo Laub den Rasen vollständig bedeckt, ist der Rechen weiterhin gefragt. Doch dazwischen darf der Garten ruhig etwas natürlicher aussehen. Nicht jede verblühte Pflanze muss verschwinden und nicht jedes Blatt seinen Weg in die Biotonne finden. Vielleicht liegt darin sogar eine neue Sichtweise auf die Gartenarbeit: Ein schöner Garten muss nicht immer perfekt aufgeräumt sein. Manchmal entsteht gerade dort besonders viel Leben, wo ein wenig natürliche Unordnung ihren Platz bekommt. Und wer im Herbst bewusst etwas stehen und liegen lässt, kann im nächsten Frühjahr nicht nur neue Pflanzen, sondern auch zahlreiche kleine Gartenbewohner begrüßen. Foto: shutterstock.com/ Dennis Jacobsen Foto: shutterstock.com/ PhotoJuli86

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