BAD AACHEN WM 2026 | 11 HISTORIE Im Herzen Aachens zu Hause. Seit 37 Jahren Ihr Partner für erstklassige Immobiliendienstleistungen! ERFOLGREICH IM PARCOURS DER IMMOBILIENWELT. Verkauf Vermietung Bewertung Verwaltung Ottostraße 80 · 52070 Aachen · www.ik-aachen.de Das Pferd in der Kunst Anlässlich der Weltmeisterschaften 2026 widmen sich gleich drei Aachener Museen noch bis zum 23. August 2026 dem Thema Pferde in der Kunst. Barthold Suermondt, Stifter wesentlicher Werke im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum, war dem Pferdesport eng verbunden. Die Familie betrieb nahe Linzenshäuschen auf Herfs Erb eine erfolgreiche Vollblutzucht. Seine Söhne feierten als Herrenreiter viele Erfolge in Pferderennen. Passend zeigt das SuermondtLudwig-Museum eine vielfältige und interessante Ausstellung zum Thema Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst. Sie widmet sich der kulturellen und kunsthistorischen Bedeutung des Pferdes von der Antike bis in die Gegenwart. Die Ausstellung macht deutlich, wie sehr Pferde seit der Antike das Leben der Menschen geprägt haben: als sehr prestigeträchtige Begleiter von Herrschern und Adeligen, als unentbehrliche Arbeitskräfte in Landwirtschaft und Transport oder als Teil von Freizeitkultur und Kindheit. So entsteht ein vielseitiger Überblick über Pferdedarstellungen von der Antike über Mittelalter und Renaissance bis hin zur Gegenwart. Darunter sind Werke von Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Francisco de Goya, Lovis Corinth, Max Liebermann, Renée Sintenis, Berlinde de Bruyckere und Maximiliane Baumgartner. Das Ludwig Forum für Internationale Kunst nähert sich dem Thema mit zwei Kurzfilmen. Der Titel dort ist Centaur – Mensch und Pferd, das mythologische Wesen, dessen Körper mit vier Pferdebeinen den Torso eines Menschen trägt. Die deutsch-iranische Künstlerin Prof. Yalda Afsah beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit der Beziehung von Mensch und Tier, die im Bild des Centauren zu einer Kreatur verschmelzen. Sie richtet ihr Augenmerk besonders auf den Umgang des Menschen mit dem Pferd. Das beste Beispiel dafür sieht die Künstlerin in der Pferdedressur. Hier stellt sich die Frage: Wer lenkt, wer folgt? Der Beitrag der Schweizer Filmemacher Marianne Halter und Mario Marchisella leistet einen eher amüsanten künstlerischen Beitrag zum Thema Pferd und Mensch. So viel sei verraten: Im Mittelpunkt steht ein Mensch auf einem Drahtesel über eine Wiese reitend! Foto: Anne Gold Foto: LETTER Stiftung Köln Foto: Yalda Afsah
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