06/26 BAD AACHEN | 29 und bei den Sportlern – kennen das Event seit Jahren. Diese gewachsenen Strukturen sorgen für Verlässlichkeit und zugleich für eine große Vertrautheit. Ich persönlich schätze außerdem den Termin im Juni mit den langen, hellen Abenden. BAD AACHEN: Zieht die Kulisse auf dem Katschhof auch nach mehr als 20 Jahren noch? Schneider: Absolut. Die Verbindung aus historischer Architektur und Spitzensport bleibt einzigartig. Für viele internationale Athletinnen und Athleten ist es außergewöhnlich, in einem solchen Umfeld anzutreten. Und auch für das Publikum entsteht durch die räumliche Nähe eine Intensität, die man so nur selten erlebt. Das macht den Reiz des NetAachen-Domspringens bis heute aus. BAD AACHEN: Das Meeting hat sich international etabliert. Welche sportliche Qualität dürfen die Zuschauer erwarten? Schneider: In den vergangenen Jahren hatten wir regelmäßig Weltklasseathleten am Start. Namen wie Renaud Lavillenie oder zuletzt Christopher Nilsen stehen exemplarisch für das Niveau. Auch Björn Otto hat hier Geschichte geschrieben – sein deutscher Rekord von 6,01 Metern aus dem Jahr 2012 ist bis heute ein prägender Moment des Wettbewerbs. Für 2026 gehen wir davon aus, dass erneut ein hochklassiges Feld nach Aachen kommt. Wer konkret startet, entscheidet sich wie üblich erst im Verlauf der Saisonplanung. BAD AACHEN: Welche Rolle spielt die Atmosphäre für die sportlichen Leistungen? Schneider: Eine sehr große. Viele Springer berichten, dass sie die Nähe zum Publikum als zusätzlichen Motivationsfaktor empfinden. Gerade in den Abendstunden, wenn sich der Katschhof füllt und die SPORT DABEISEIN IST ALLES! Das 21. NetAachen-Domspringen beginnt am Dienstag, 23. Juni, um 15.30 Uhr mit dem Wettkampf der Frauen. Die Siegerehrung ist um 17 Uhr. Die Männer treten ab 19 Uhr zur Challenge an. Um 21.30 Uhr ist die Siegerehrung geplant. Der Eintritt ist dank NetAachen wie gewohnt kostenlos, mit freier Platzwahl. Tipp: frühzeitig erscheinen! www.netaachen.de/domspringen Spannung steigt, entsteht eine besondere Dynamik, die nicht selten zu starken Leistungen beiträgt. BAD AACHEN: Das Veranstaltungskonzept ist – dank NetAachen – für Zuschauer bewusst offen gehalten. Bleibt es dabei? Schneider: Ja, das ist ein wesentlicher Bestandteil des Charakters. Der freie Zugang ermöglicht es einem breiten Publikum, Spitzenleichtathletik aus nächster Nähe zu erleben. Gleichzeitig stellt das hohe Anforderungen an Organisation und Sicherheit, die wir gemeinsam mit der Stadt Aachen erfüllen. BAD AACHEN: Was wünschen Sie sich für diese 21. Ausgabe? Schneider: Vor allem stabile äußere (Wetter-)Bedingungen und einen spannenden Wettkampfverlauf. Wenn beides zusammenkommt, haben wir die Grundlage für einen weiteren unvergesslichen Abend auf dem Katschhof. sk/cf
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